Die Wiener Dampf-Stadtbahn brachte von 1898 bis 1924 einen enormen Aufschwung für Purkersdorf.
Otto Wagner konzipierte eine vollwertige Dampfbahn mit den Linien Vorortelinie, Gürtellinie, Donaukanallinie und Wientallinie, die nahtlos in das damalige Eisenbahnnetz eingebunden war. Da die Fahrpreise relativ teuer waren,
man aber ohne Umsteigen von Heiligenstadt bis nach Purkersdorf fahren konnte, entdeckten vor allem wohlhabende Wienerinnen und Wiener Purkersdorf als Ausflugs- und Sommerfrischeort. In der Nähe der Bahnstationen entstanden immer mehr Sommervillen betuchter Wiener.
Die Verbindung war so erfolgreich, dass 1911 die Stadtbahngleise bis Unter Purkersdorf erweitert wurden und die Strecke zwischen Hütteldorf-Hacking und Unter Purkersdorf damit viergleisig wurde.
Dadurch konnte eine Frequenzerhöhung erreicht werden, die das Tagespendeln nach Wien ermöglichte.
Orange eingezeichnet sind die Linien der Wiener Dampf-Stadtbahn.
Zu dieser Zeit gab es auch noch die Station Baumgarten zwischen Hütteldorf-Hacking und Penzing, sowie die Station Hütteldorf-Bad zwischen
Hütteldorf-Hacking und Hadersdorf-Weidlingau.
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