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Reparieren schont die Umwelt


Erste Schritte zu einem Reparatur- und Servicenetzwerk in der Region


Sepp Eisenriegler zeigt das Herzstück fürs Waschmaschinen-Tuning

Christiane Maringer, Stadrätin für Energie, Umwelt und Verkehr freut sich bei der Umweltmesse am 21.9.2012 Sepp Eisenriegler begrüßen zu können. Der Geschäftsführer des Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z hält um 13 Uhr den Vortrag “Reparieren schont die Umwelt”. “Besonders freut mich, dass wir mit Sepp einen versierten Partner für den Aufbau eines Reparatur- und Servicenetzwerks in unserer Region gefunden haben. Dass wir damit nicht nur unser Geldbörsel schonen, sondern gleichzeitig aktiv klima- und ressourcenschonend unterwegs sind, führt er in seinem spannenden Vortrag aus.”

Derzeit verschwenden wir immer mehr Ressourcen um immer kurzlebigere Produkte in den Markt zu drücken! Als Abfallexperte von „die umweltberatung“ Österreich hat Sepp Eisenriegler schon vor 20 Jahren mehr Ressourceneffizienz gefordert. Mit der Gründung des Reparatur- und Service-Zentrums R.U.S.Z konnte er beweisen, dass es eine massive Nachfrage nach Maßnahmen zur Verlängerung der Produktnutzungsdauer gibt. Die Erfolgsstory des R.U.S.Z-Spin Offs ReparaturNetzWerk Wien mit heute 55 gewerblichen Mitgliedsbetrieben beweist, dass zivilgesellschaftliches Engagement in der Lage ist, Marktversagen auszugleichen.

Geplante Obsoleszenz ist nur die Spitze des Eisbergs kapitalistische Marktwirtschaft: Ein endlicher Planet verträgt kein unendliches, materielles Wachstum. Würden die Preise für Produkte die ökologische und soziale Wahrheit sprechen, wären Wegwerfprodukte nicht am Markt: Eine ökosoziale Steuerreform, die Arbeit entlastet und Ressourcen verteuert, wird seit 20 Jahren diskutiert. Oder: wenn die Hersteller im Besitz ihrer Produkte bleiben und diese zur Nutzung vermieten, würden diese automatisch um ein Vielfaches länger halten (Nutzen statt Kaufen).

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Letzte Änderung: 2012-09-20

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